

Einbau
Handwerksarbeiten in bewohnten Wohnungen und Häusern gehören für viele Menschen zu den weniger angenehmen Ereignissen. Fast jeder hat eine regelrechte Horrorgeschichte zu erzählen. Der Einbau eines Treppenlifts ist ein Routine-Vorgang, der von den Monteuren nach standardisierten Prozessen durchgeführt wird. Aber auch der Einbau eines Lifts verläuft nicht völlig ohne Spuren und ohne Geräusche.
Die Dauer der Montage eines Treppenlifts beträgt zwischen 3 und 8 Stunden, ist also an einem Tag gut zu erledigen, so dass der Lift den Bewohnern noch am selben Tag zur Verfügung steht. Eine Ausnahme bilden Deckenlifte. Hier nimmt der Einbau bis zu zwei Tage ein Anspruch.
Treppenlifte werden wie Maßanzüge an die jeweilige Treppenform angepasst. Sie folgen detailgenau dem Handlauf des Treppengeländers. Um welche Treppenform es sich handelt, ist unerheblich. Treppenlifte werden in ein- und zweiläufige Treppen ebenso eingebaut wie in Treppen mit Zwischenpodesten oder Treppen mit Massiv- oder Hohlspindel.
Der Prozess des Einbaus bewegt sich auf drei Zeitschienen.
Vor der Montage:
Das Team checkt die räumlichen Gegebenheiten, um sicherzustellen, wo Strom- und Wasseranschlüsse sitzen, wie die Zugangsmöglichkeiten beschaffen und welche speziellen Werkzeuge notwendig sind. Ort und Zeit des Einbaus werden fix ausgemacht.
Während der Montage:
Unnötige Belästigungen der Bewohner durch Schmutz und Lärm werden vermieden, Treppenstufen mit Spezialfolien abgedeckt, so dass der Boden keinen Schaden nimmt.
Nach der Montage:
Der Nutzer nimmt die Installation ab und unternimmt eine oder mehrere Probefahrten. Sicher, bequem und ruhig sind die drei Kriterien, die der Treppenlift nach der Montage zu erfüllen hat.
Nachbesserungen wie eine „ruckelnde“ Fahrt oder zu laute Fahrgeräusche müssen sofort beanstandet und möglichst kurzfristig behoben
